Du brauchst eine neue Website oder ein Redesign — und stehst vor der ersten großen Entscheidung, bevor überhaupt ein Design-Entwurf existiert: Wer soll das umsetzen?

Der schnelle Vergleich

Die drei üblichen Optionen — Freelancer:in, Agentur, Inhouse-Team — haben alle ihre Berechtigung. Die Frage ist nicht „was ist am besten", sondern „was passt zu deinem Projekt, deinem Budget und deinem Tempo".

Freelancer:inAgenturInhouse-Team
KostenMeist am günstigstenHöher (Overhead, mehrere Personen)Fixkosten (Gehalt, Benefits)
ReaktionszeitDirekt, oft am selben TagÜber Projektmanager, langsamerSofort, aber intern gebunden
FlexibilitätSehr hochMittel (Prozesse, Verträge)Hoch, aber nur für eigene Prioritäten
KommunikationDirekter Draht zur Person, die den Code schreibtMehrere AnsprechpartnerDirekt, aber interne Abstimmung nötig
SkalierbarkeitBegrenzt auf eine PersonSehr hoch (großes Team)Abhängig von Teamgröße

Wann eine Agentur die richtige Wahl ist

Wenn dein Projekt mehrere Disziplinen gleichzeitig braucht — Entwicklung, Design, Content, Kampagnen-Management — und du kein eigenes Team dafür aufbauen willst, ist eine Agentur oft sinnvoll. Auch bei sehr großen, parallelen Projekten mit engen Deadlines kann die schiere Teamgröße den Unterschied machen. Der Preis dafür: mehr Overhead, mehr Abstimmungsrunden, oft ein Projektmanager als Puffer zwischen dir und den Leuten, die tatsächlich programmieren.

Wann Inhouse Sinn macht

Ein festes Team lohnt sich, wenn deine Website oder Plattform ein Dauerprojekt ist — ständige Weiterentwicklung, viele Stakeholder, tägliche Anpassungen. Für die meisten kleinen Unternehmen und Startups ist das aber übertrieben teuer, bevor es sich rechnet.

Wann ein:e Freelancer:in die beste Wahl ist

Für die meisten kleinen und mittleren Projekte — Marketing-Websites, individuelle Web-Apps, Relaunches, MVPs — ist eine Freelancerin oder ein Freelancer die effizienteste Option. Du sprichst direkt mit der Person, die den Code schreibt. Keine Warteschleifen, keine drei Zwischenstationen, keine Agentur-Marge auf jeder Stunde. Der Trade-off: eine Person hat ein Limit an Kapazität. Für sehr große, vielschichtige Projekte mit engen Fristen ist das ein Faktor, den du einplanen solltest.

Meine Einordnung

Ich arbeite als Freelancerin, weil genau dieses Modell für die Projekte, die ich am liebsten mache, am meisten Sinn ergibt: individuelle Websites und Web-Anwendungen für kleine Unternehmen und Startups, bei denen direkte Kommunikation und schnelle Entscheidungen mehr wert sind als ein großes Team im Hintergrund. Das heißt nicht, dass Agenturen oder Inhouse-Teams schlechter sind — nur, dass sie ein anderes Problem lösen.

Unsicher, was zu deinem Projekt passt? Schreib mir — wir finden es gemeinsam heraus.